Gesellschaft

EXPO 2035 Berlin: Ein Projekt für Deutschlands Zukunft

Deutschland blickt mit der möglichen Expo 2035 in Berlin in eine Zukunft voller Chancen. „Im Herzen Europas kann eine Weltausstellung entstehen, die zeigt, wie wirtschaftliche Stärke, Innovationskraft und gesellschaftliche Verantwortung zusammenwirken, um nachhaltige Entwicklung zu gestalten“, sagt der Geschäftsführer der Expo 2035 Berlin, Henning Wehmeyer.

Foto einer futuristischen Stadtansicht während der geplanten EXPO 2035 Berlin

17.12.2025

Die Expo 2035 soll laut Bewerbungskomitee für Optimismus, Mut zur Veränderung und die Überzeugung stehen, dass Zukunft gelingt, wenn sie gemeinsam gedacht und umgesetzt wird. Die Vision der Berliner: Zukunft zu den Menschen bringen. „Die Expo 2035 versteht sich nicht als abgegrenztes Ereignis, sondern als offener Prozess, der Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft verbindet. Es geht darum, Entwicklung mit Innovation zu verknüpfen und daraus Stabilität zu schaffen“, so Henning Wehmeyer, Geschäftsführer der Expo 2035 Berlin. Die Weltausstellung könne zeigen, wie Fortschritt, Verantwortung und Zusammenhalt gemeinsam Zukunft formen.

Ein starkes Signal der Wirtschaft

Mit der Gründung der „Expo 2035 Beteiligungsgesellschaft der Deutschen Wirtschaft“ wurde ein entscheidender Schritt getan, um die Bewerbung vor­zubereiten. Über sie beteiligt sich die deutsche Wirtschaft unmittelbar an der Weltausstellung und bündelt Investitionen. Als erster Kommanditist hat sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin mit 250.000 Euro beteiligt. Über die Gesellschaft, die als operative Einheit die Bewerbung steuert, wurden 25 Prozent der Anteile an der Expo 2035 Berlin übernommen. „Dass die IHK Berlin als erster Kommanditist mit einer Viertelmillion Euro einsteigt, ist ein starkes Signal“, betont Geschäftsführer Wehmeyer. Es zeige, dass Unternehmen Verantwortung übernehmen – im Interesse von Wachstum, Transformation und Stabilität. Bis Ende 2025 soll das Kapitalvolumen auf 2,5 Millionen Euro anwachsen – getragen von einem breiten Netzwerk der Wirtschaft. Dieses Modell geteilter Verantwortung gilt als beispielhaft für ein modernes Standortverständnis.

Wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektive

Laut einer aktuellen Analyse von PricewaterhouseCoopers kann die Expo 2035 Berlin über zwei Mil­liarden Euro Umsatz generieren und einen Wachstumseffekt im zweistelligen Milliardenbereich auslösen. Die Weltausstellung ist kein Prestigeprojekt, sondern ein wirtschaftlich tragfähiges Zukunftsvorhaben mit Potenzial für neue Arbeitsplätze, Investitionen und Innovationen.

Unter dem Leitgedanken „Global denken, lokal handeln“ zeigt die Expo 2035 Berlin, dass große Veränderungen dort beginnen, wo Menschen gemeinsam an Lösungen arbeiten. Der geplante „Global Solutions Hub“ wird Projekte bündeln, sichtbar machen und über eine digitale Plattform mit Künstlicher Intelligenz international zugänglich gestalten – lokal erproben, global teilen.

Henning Wehmeyer

ist Geschäftsführer der Expo 2035 Berlin