Die Zukunft ist hybrid

Zoom setzt auf das Prinzip „Und“: Präsenz und Remote, Mensch und KI, Mittelstand und Enterprise wachsen zusammen. Mit AI Companion 3.0 wird die Plattform zum produktiven Business-Tool statt zum reinen Meeting-Anbieter. Besonders KMU profitieren von Enterprise-Power ohne zusätzliche Komplexität.

26.02.2026

Die Und-Philosophie: Zoom will 2026 Gegensätze auflösen – Präsenz trifft Digitales, KI unterstützt Menschen, kleinere und mittelgroße Firmen agieren wie Konzerne. Auf seiner „Zoomtopia“ präsentierte das Unternehmen seine Vision.

Die Leute kommen gern ins Büro. Es gibt eine hochwertige Kaffeebar, tageslichtdurchflutete Räume und natürlich einen riesigen Bildschirm (der „weltweit erste gekrümmte LED-Bildschirm mit Multi-Touch-Funktion“, wird angemerkt). Denn das hier ist der Europa-Hub von Zoom, einem der weltweit größten Anbieter für Video-Kommunikation. Zur Vorstellung der Neuheiten 2026 hat das Unternehmen nach London eingeladen. Live, echt, face to face. Und damit offenbart sich schon der rote Faden: Es geht hier nicht um ein Entweder-oder. Nicht um Präsenz oder Remote. KI oder Mensch. Mittelstand oder Konzern. Hier geht es um das Und in der Businesskommunikation von morgen.​

Der Markt vernetzt sich, Zoom verbindet

Das Unternehmen, das lange primär als Video-Tool bekannt war, vollführt eine fundamentale Wende. „AI Companion 3.0“ transformiert Meetings von isolierten Events zu produktiven Ausgangspunkten für konkrete Geschäftsergebnisse. Die KI übernimmt nicht nur Notizen, sondern bereitet Nutzer proaktiv vor, meldet überflüssige Termine und wandelt Gesprächsinhalte direkt in Action-Points um. Ergänzt wird dies durch erweiterte Business-Services: virtuelle Agenten für Healthcare-Anwendungen, Customer-Experience-Lösungen und Sales-Automatisierung.​

Zoom positioniert sich damit als umfassender Plattform-Anbieter statt reiner Kommunikationslösung. Das Unternehmen fasst die Vision so zusammen: „Mit AI Companion 3.0 kann unsere agentic AI den spezifischen Kontext, die Prioritäten und Ziele der Nutzer verstehen.“ Das ist mehr als ein Technologie-Update. Es ist eine strategische Neuausrichtung, die Zoom von der Konkurrenz abhebt.​

KI und Mensch als Team –
Mittelstand profitiert direkt

Zoom setzt bewusst auf die Balance zwischen Technologie und Menschlichkeit. KI ersetzt nicht, sondern ergänzt: Während agentic AI administrative Routine übernimmt – von Meeting-Zusammenfassungen bis hin zu Kalender-Konfliktlösungen –, bleibt der Mensch im Entscheidungszentrum. Supervisoren überwachen virtuelle Agenten, editieren KI-generierte Inhalte und greifen jederzeit ein.

Besonders für Mittelständler ist diese Herangehensweise Gold wert. Sie kämpfen täglich mit Ressourcenknappheit: kein separater IT-Manager, begrenzte Budgets, verteilte Teams. Zoom liefert hier Enterprise-Fähigkeiten zu KMU-Preisen, wie Monique Scheuering, Senior Partner Manager für KMU, betont. „Small Businesses wollen nicht klein wirken gegenüber Großkonzernen. Zoom gibt ihnen Enterprise-Software – genauso professionell, ohne die Komplexität.“ 

Steve Rafferty, Head of EMEA and APAC, unterstreicht die Hybrid-Logik. „Remote und vor Ort sind gleich wichtig“, sagt er. „Wir sorgen dafür, dass beide Erfahrungen sich gleich anfühlen.“ Für KMU bedeutet das konkret: von KI-gestütztem Onboarding-Training über hybride Events bis hin zu lokalen Services in neun Sprachen alles aus einer Hand. Die Botschaft ist klar: Es geht um das Und. Präsenz trifft Remote, KI trifft Mensch, Mittelstand trifft Enterprise.

Steve Rafferty

steuert als Head of EMEA and APAC die strategische Ausrichtung und das operative Geschäft von Zoom in Europa, Asien und dem Pazifikraum.