Der Beratungsmarkt wird von Jahr zu Jahr unübersichtlicher. Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen zählte in seiner aktuellen Erhebung für das Jahr 2024 mehr als 26.000 Unternehmensberatungen in Deutschland. Damit wuchs der Consultingmarkt um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig stieg der Gesamtumsatz der Branche um 48,7 Milliarden Euro. Angesichts der Fülle an Beratungsunternehmen wird es gerade für Mittelständler zunehmend schwieriger, die Qualität von Angeboten zu beurteilen und einen geeigneten Anbieter auszumachen.
Referenzen als Orientierungshilfe
Beraterinnen, Berater und Beratungsunternehmen, die sich von der Masse der Mitbewerber abheben möchten, können ihre Kompetenz mithilfe von Qualitätssiegeln oder Zertifizierungen nach außen tragen. So ermöglicht etwa das Siegel „Exzellente Beratung“ des Deutschen Innovationsinstituts diind Unternehmen, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und ihre fachliche Stärke klar zu präsentieren. Es wird an Berater, Beraterinnen und Beratungsunternehmen vergeben, die nachweislich durch überragende Fachkompetenz, messbare Erfolge und eine außergewöhnliche Kundenorientierung überzeugen, und fungiert als Vertrauenssignal und objektiver Qualitätsnachweis. Ines Woermann, Geschäftsführerin des diind, betont, wie wichtig eine solche Auszeichnung ist: „Mit dem Siegel ‚Exzellente Beratung‘ ermöglichen wir es den Top-Akteuren der Branche, ihre eigene Spitzenleistung im Markt zu dokumentieren und Teil eines exklusiven Kreises ausgezeichneter Berater zu werden.“

Um das Siegel „Exzellente Beratung“ zu erhalten, unterziehen sich Unternehmen einem kostenlosen und vollständig elektronischen Prüfverfahren. Es läuft in zwei Stufen ab, in denen anhand ausgewählter objektiver Kriterien der digitale Auftritt eines Unternehmens bestimmt und anschließend ein umfangreiches Social Monitoring durchgeführt wird. Unternehmen, die die Punkteschwelle erreicht haben, können die Auszeichnung erhalten.
Eine, die das Siegel bereits erhalten hat, ist Mittelstandsberaterin Cordula Grimm. Sie sicherte sich die Auszeichnung „Exzellente Beratung“, indem sie neue Perspektiven in der Consulting-Landschaft eröffnete. „Wir bearbeiten nicht nur Symptome, sondern die Muster, die Unternehmen im Alltag ausbremsen. Viele Beratungen bleiben bei Analyse, Workshops oder Konzepten stehen. Wir übersetzen Reibungen in konkrete Umsetzung. Unser Mehrwert zeigt sich dort, wo Führung, Rollen, Verantwortung und Entscheidungen wieder klarer werden.“ Grimm kann – wie alle Ausgezeichneten – das Siegel für die Außenkommunikation nutzen und auf die Qualität ihrer Leistungen hinweisen.
Die Lösung für mehr Sichtbarkeit: Generative KI
Dabei erhöht ein Qualitätssiegel nicht nur die Sichtbarkeit im klassischen Internet, sondern auch in
KI-basierten Antwortsystemen. Wenn Nutzerinnen und Nutzer über ChatGPT oder andere Sprachmodelle nach Beratungsleistungen suchen, greifen diese auf Referenzen, Gütesiegel oder Erwähnungen zurück. Je klarer ein Unternehmen als hochwertig erkennbar ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es in der Erwähnung der KI berücksichtigt wird. Diese sogenannte Generative Engine Optimization (GEO) kann beispielsweise Beratungsunternehmen dabei unterstützen, aufgefunden zu werden. Dabei kommt es darauf an, Inhalte und Qualitätsnachweise so darzustellen, dass sie von KI-Systemen besser erkannt werden. Ein Siegel wie „Exzellente Beratung“ des diind wird dabei zum Werkzeug, um auf dem Markt und bei generativer KI sichtbarer zu werden.
