Raketen auf Gasfelder, Tankerstau vor der Straße von Hormus – die Eskalation der Auseinandersetzungen in Nahost im Zuge des Irankriegs treibt die Preise von Benzin, Gas & Co. Auf die Frage „Welcher Energieträger belastet Ihr Unternehmen durch die aktuellen Preissteigerungen am stärksten?“ antworten 37 Prozent der Umfrageteilnehmenden mit „Kraftstoffe wie Benzin oder Diesel“ und 25 Prozent mit „Gas“. Etwa ein Drittel gibt „Strom“ an.
Angst vor anziehender Inflation
Rund Dreiviertel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten von einer Beschränkung der Preiserhöhungen für Tankstellen auf eine pro Tag eher keine Entlastung für ihr Unternehmen, lediglich 15 Prozent tun dies. Auf die Frage „Fürchten Sie eine neue Inflationswelle, welche die Nachfrage nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen verringert?“, antworten 56 Prozent mit „ja“, jeweils etwa 22 Prozent mit „nein“ oder „weiß nicht“.
Rund sieben Prozent der Teilnehmenden haben wegen der gestiegenen Energiekosten „größere Investitionen“ verschoben, gut 40 Prozent „einzelne Investitionen“. Knapp 40 Prozent sind nicht so verfahren und planen dies auch nicht.
Kostenanstieg kaum an die Kunden weiterzugeben
Auf die Frage „In welchem Maße können Sie gestiegene Energiekosten an Ihre Kunden weitergeben?“ antworten knapp 20 Prozent mit „vollständig oder weitgehend“, etwa ein Viertel mit „teils“, 55 Prozent mit „kaum oder gar nicht“.
