DUP Monitor März 2026

Umfrage: Wie hart trifft der Energiepreisschock Ihr Unternehmen?

44 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland haben zuletzt moderat – bis zu 30 Prozent – gestiegene Energiekosten verzeichnet. Ein gutes Viertel berichtete jedoch von einem starken Anstieg um über 30 Prozent, wie jetzt der DUP Monitor März des DUP UNTERNEHMER-Magazins zutage brachte – die monatliche Umfrage, die sich an rund 100.000 Unternehmerinnen, Unternehmer und Freiberufler richtet.

Ein Mann an einer Tankstelle, der üebr die hohen Preise erstaunt ist, als Symbolbild für das Thema Energiepreise für Unternehmen in Deutschland

25.03.2026

Raketen auf Gasfelder, Tankerstau vor der Straße von Hormus – die Eskalation der Auseinandersetzungen in Nahost im Zuge des Irankriegs treibt die Preise von Benzin, Gas & Co. Auf die Frage „Welcher Energieträger belastet Ihr Unternehmen durch die aktuellen Preissteigerungen am stärksten?“ antworten 37 Prozent der Umfrageteilnehmenden mit „Kraftstoffe wie Benzin oder Diesel“ und 25 Prozent mit „Gas“. Etwa ein Drittel gibt „Strom“ an.

Angst vor anziehender Inflation

Rund Dreiviertel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten von einer Beschränkung der Preiserhöhungen für Tankstellen auf eine pro Tag eher keine Entlastung für ihr Unternehmen, lediglich 15 Prozent tun dies. Auf die Frage „Fürchten Sie eine neue Inflationswelle, welche die Nachfrage nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen verringert?“, antworten 56 Prozent mit „ja“, jeweils etwa 22 Prozent mit „nein“ oder „weiß nicht“.

Rund sieben Prozent der Teilnehmenden haben wegen der gestiegenen Energiekosten „größere Investitionen“ verschoben, gut 40 Prozent „einzelne Investitionen“. Knapp 40 Prozent sind nicht so verfahren und planen dies auch nicht.

Kostenanstieg kaum an die Kunden weiterzugeben

Auf die Frage „In welchem Maße können Sie gestiegene Energiekosten an Ihre Kunden weitergeben?“ antworten knapp 20 Prozent mit „vollständig oder weitgehend“, etwa ein Viertel mit „teils“, 55 Prozent mit „kaum oder gar nicht“.