DUP UNTERNEHMER-Magazin: In welchem Unternehmensbereich hat Automatisierung bei Ihnen aktuell den größten messbaren Effekt?
Nick Riese: Den größten messbaren Effekt sehe ich in der Angebots- und Auftragsabwicklung. Ich arbeite mit digitalen Kalkulationsvorlagen und standardisierten Leistungen sowie mit einer kontinuierlich gepflegten Stammdatenmappe. Dadurch kann ich Angebote deutlich schneller und konsistenter erstellen und gleichzeitig die Projekte gut für die weitere Bearbeitung vorbereiten.
Auch in der Einsatz- und Wochenplanung bringt Automatisierung spürbare Vorteile. Digitale Planung hilft mir, Personal, Maschinen und Material besser zu koordinieren und Leerlaufzeiten zu vermeiden. Zusätzlich erleichtert die digitale Baustellendokumentation mit Zeiterfassung und Fotos direkt vor Ort die Arbeit, weil sich der Büroaufwand deutlich reduziert.
Welche Automatisierungsmaßnahme war für Ihr Unternehmen strategisch bisher die wichtigste – und warum?
Hägele: Strategisch am wichtigsten war für mich die Digitalisierung der Abläufe vom Erstkontakt bis zur Rechnungsstellung. Gerade als kleiner Betrieb kann ich mir keine Reibungsverluste leisten. Automatisierte und digital unterstützte Prozesse sorgen für klare Abläufe, weniger Fehler und eine bessere Übersicht. Dadurch entstehen Freiräume, um mich stärker auf Kunden, Qualität und die Weiterentwicklung des Betriebs zu konzentrieren.
Was war die größte Herausforderung bei der Einführung von neuer Technologie zur Automatisierung – und wie sind Sie damit umgegangen?
Hägele: Die größte Herausforderung war es, mein Team für die neuen digitalen Abläufe zu gewinnen. Deshalb habe ich bewusst auf einfache und praxistaugliche Lösungen gesetzt und den konkreten Nutzen klar gemacht: weniger Papier, weniger Rückfragen und weniger Stress im Alltag.
Wichtig war außerdem, die Veränderungen schrittweise einzuführen und nicht alles gleichzeitig umzustellen. Dadurch konnten sich alle Beteiligten an die neuen Abläufe gewöhnen.
