Automatisierung

„Automatisierung skaliert bei uns Wissen und Qualität“

Lenner Online Marketing setzt Automatisierung vor allem in Vertrieb und Marketing ein. Geschäftsführer Christian Lenner nutzt automatisierte Lead-Qualifizierung, strukturierte Follow-up-Prozesse und KI-gestützte Analysen, um Abläufe effizienter zu gestalten. Dadurch sinkt der manuelle Aufwand deutlich, während Abschlussquoten und Umsetzungsgeschwindigkeit steigen. Automatisierung wird so zum zentralen Hebel für Wachstum ohne proportional steigenden Personaleinsatz.

Porträt von Christian Lenner

25.02.2026

DUP UNTERNEHMER-Magazin: In welchem Unternehmensbereich hat Automatisierung bei Ihnen aktuell den größten messbaren Effekt?

Christian Lenner: Den größten messbaren Effekt erzielen wir derzeit im Vertrieb und im Marketing. Durch automatisierte Lead-Qualifizierung und strukturierte Follow-up-Prozesse konnten wir den manuellen Zeitaufwand im Vertrieb um rund 30 Prozent reduzieren und gleichzeitig die Abschlussquote spürbar steigern.
Im Marketing setzen wir KI-gestützte Analysen und Content-Prozesse ein, etwa bei SEO-Strategien und Redaktionsplanung. Dadurch verkürzt sich die Umsetzungszeit neuer Kampagnen um bis zu 40 Prozent, bei gleichbleibend hoher Qualität.
Auch interne Abläufe wie Angebotsvorbereitung oder Reporting sind heute weitgehend standardisiert, was Fehlerquoten senkt und Fachkräfte entlastet.

Welche Automatisierungsmaßnahme war für Ihr Unternehmen strategisch bisher die wichtigste – und warum?

Lenner: Strategisch am wichtigsten war der konsequente Einsatz von KI entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Analyse über die Konzeption bis hin zur operativen Umsetzung und Optimierung. Entscheidend war dabei nicht ein einzelnes Tool, sondern ein integrierter Ansatz. Automatisierung skaliert so nicht nur Prozesse, sondern vor allem Wissen und Qualität. Das Ergebnis ist eine deutlich höhere Produktivität pro Mitarbeitendem und ein klarer Hebel für profitables Wachstum, ohne proportional neue personelle Ressourcen aufbauen zu müssen.

Was war die größte Herausforderung bei der Einführung von neuer Technologie zur Automatisierung – und wie sind Sie damit umgegangen?

Lenner: Die größte Herausforderung lag weniger in der Technik als im Mindset. Gerade zu Beginn gab es im Team die Sorge, durch Automatisierung ersetzt zu werden. Dem sind wir mit transparenter Kommunikation, frühzeitiger Einbindung und kontinuierlichen Schulungen begegnet.
Unser Ansatz war klar: KI soll Mitarbeitende entlasten und ihre Wirkung verstärken, nicht sie ersetzen.
Entscheidend für den Erfolg war zudem, jede Automatisierung konsequent an klaren Zielen und messbaren Effekten auszurichten - wie etwa Zeitersparnis, Qualitätssteigerung oder Marge - und nicht an der bloßen Einführung neuer Tools.