Automatisierung

„Automatisierung sichert unsere Versorgung zuverlässig ab“

Beim Getränkesystemanbieter trinkForm nutzt Geschäftsführer Bert Nohl Automatisierung vor allem in Logistik und Auftragsmanagement. KI-gestützte Lager- und Versandprozesse sowie vernetzte ERP- und CRM-Systeme sorgen für stabile Lieferketten und kurze Reaktionszeiten. Dadurch lassen sich Abläufe effizient skalieren und gleichzeitig Servicequalität und Versorgungssicherheit verbessern.

Porträt von Bert Nohl

27.02.2026

DUP UNTERNEHMER-Magazin: In welchem Unternehmensbereich hat Automatisierung bei Ihnen aktuell den größten messbaren Effekt?

Bert Nohl: Als Handelsunternehmen für professionelle Getränkesysteme erzielen wir bei trinkForm/foliapharm derzeit die größten messbaren Effekte durch Automatisierung in den Bereichen Logistik und Software.
In der Logistik profitieren wir insbesondere von automatisierten, KI-gestützten Lager-, Versand- und Beschaffungsprozessen. In Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Logistikpartner werden Getränkekonzentrate, Automaten sowie Ersatzteile und Zubehör effizient disponiert und zuverlässig ausgeliefert. Das reduziert manuelle Eingriffe, minimiert Fehlerquellen und gewährleistet eine konstant hohe Versorgungssicherheit für unsere Geschäftskunden.
Auch im Softwarebereich zeigt sich der Nutzen deutlich: Vor allem im Angebots- und Auftragsmanagement ermöglichen leistungsfähige ERP- und CRM-Systeme sowie deren intelligente Verknüpfung kurze Reaktionszeiten und durchgängige Transparenz – von der ersten Kundenanfrage bis zur fortlaufenden Belieferung.

Welche Automatisierungsmaßnahme war für Ihr Unternehmen strategisch bisher die wichtigste – und warum?

Nohl: Die strategisch wichtigste Automatisierungsmaßnahme für trinkForm war der Aufbau einer hochautomatisierten Logistikstruktur in Kooperation mit einem spezialisierten Partner.
Diese Entscheidung erlaubt es uns, unser Kerngeschäft – die Entwicklung und den Vertrieb effizienter sowie nachhaltiger Getränkesysteme für Unternehmen – gezielt zu skalieren, ohne selbst umfangreiche Personal- und Infrastrukturkapazitäten aufbauen zu müssen. Gleichzeitig konnten wir Lieferzeiten verkürzen, Prozesskosten senken und die Servicequalität für unsere Kunden spürbar steigern. Die Automatisierung ist damit ein zentraler Baustein unserer Wachstums- und Qualitätsstrategie.

Was war die größte Herausforderung bei der Einführung von neuer Technologie zur Automatisierung – und wie sind Sie damit umgegangen?

Nohl: Die größte Herausforderung bei der Einführung neuer Automatisierungstechnologien lag in der Akzeptanz bei den Mitarbeitenden.
Daher haben wir von Beginn an auf Transparenz, frühzeitige Einbindung und klare Kommunikation gesetzt. Unsere Mitarbeitenden wurden aktiv in neue Prozesse eingeführt und gezielt geschult, um zu verdeutlichen, dass Automatisierung entlastet und unterstützt – statt zu ersetzen. Der Fokus lag darauf, wiederkehrende Routinetätigkeiten zu reduzieren und mehr Freiraum für wertschöpfende, kundennahe Aufgaben zu schaffen. Auf diese Weise konnte die Akzeptanz nachhaltig gesteigert und zeitgleich die Kreativität wieder gefördert werden.