DUP UNTERNEHMER-Magazin: In welchem Unternehmensbereich hat Automatisierung bei Ihnen aktuell den größten messbaren Effekt?
Andreas Mehler: Im Bereich Sales, Schwerpunkt waren hier die Bereiche Sales Force & Customer Service. Wir haben einen Automatisierungsprozess installiert, der es uns ermöglicht, erforderliche Daten und Informationen aus unserem CRM direkt in ein Power-Bi Dashboard zu überführen. Dadurch haben wir nicht nur für uns eine deutlich bessere Sichtbarkeit unserer Ergebnisse erzielen können, sondern auch unsere Auftraggeber partizipieren von dieser Neurungen und haben diese zum Teil auch im eigenen Unternehmen im Einsatz. Der Sales Force hilft dies ganz klar bei der Erreichung der Ziele, da die Transparenz nun sehr deutlicher ist, dem Customer Service im Umgang mit dem Auftrags-und Reklamationsmanagement.
Welche Automatisierungsmaßnahme war für Ihr Unternehmen strategisch bisher die wichtigste – und warum?
Mehler: Momentan tatsächlich die beschriebene Maßnahme, allerdings arbeiten wir bereits an der Weiterentwicklung, die dann auch den Bereich Finance abdecken soll. Die Wichtigste Automatisierung wird dann aber vermutlich unsere neues Toll zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit einzelner Abteilungen und Mitarbeiter sein, sowie die Weiterentwicklung unserer KI-gestützten Bilderkennung am Point of Sales.
Was war die größte Herausforderung bei der Einführung von neuer Technologie zur Automatisierung – und wie sind Sie damit umgegangen?
Mehler: Aus meiner Sicht war dies zum einen die Integration verschiedener Datenquellen über unterschiedliche Schnittstellen, sowie die Vereinheitlichung der Daten daraus. Das kann man alleine nicht stemmen. Wir haben allerdings nicht nur intern tolle Mitarbeiter, die daran mitgewirkt haben, sondern auch unser Partnernetzwerk hat hier beispiellos unterstützt, so dass der komplette Prozess dennoch ca. 9 Monate gedauert hat, allerdings die Ergebnisse diesen Invest sehr deutlich widerspiegeln.
