Automatisierung

„Automatisierung macht unsere Trainings schneller und besser“

TARGETTER nutzt Automatisierung vor allem bei der Entwicklung von Führungskräfte-Trainings. Geschäftsführer Axel Rittershaus setzt KI ein, um bestehende Kursinhalte zu analysieren, Trends auszuwerten und neue Trainingsprogramme vorzubereiten. Dadurch entstehen maßgeschneiderte Lernangebote deutlich schneller als früher, während gleichzeitig mehr Zeit für inhaltliche Qualitätssicherung bleibt.

Porträt von Axel Ritterhaus

27.02.2026

DUP UNTERNEHMER-Magazin: In welchem Unternehmensbereich hat Automatisierung bei Ihnen aktuell den größten messbaren Effekt?

Axel Rittershaus: Bei der Entwicklung maßgeschneiderter Führungskräfte-Trainings. Konkret: KI analysiert unsere 40 bestehenden Online-Kurse, recherchiert aktuelle Trends und erstellt unter präzisen Vorgaben Kurs-Skripte – 70% schneller als bisher. Anschließend automatisieren wir Quizze und Begleitmaterialien. Als Anbieter mit 275.000 Kursteilnehmern liefern wir dadurch firmenspezifische Programme in 4 Wochen – früher brauchten wir 2-3 Monate.

Welche Automatisierungsmaßnahme war für Ihr Unternehmen strategisch bisher die wichtigste – und warum?

Rittershaus: Die promptbasierte Orchestrierung von KI-Recherche und Content-Analyse. Sie verkürzt nicht nur die Entwicklungszeit um 50%, sondern ermöglicht uns, die gewonnene Zeit in Qualitätsoptimierung zu stecken. Paradoxerweise macht uns Automatisierung menschlicher: Wir fokussieren uns auf das, was unsere Expertise ausmacht – während Routinen automatisiert ablaufen. Das spüren unsere Kunden in der Kursqualität.

Was war die größte Herausforderung bei der Einführung von neuer Technologie zur Automatisierung – und wie sind Sie damit umgegangen?

Rittershaus: Die Balance zwischen Automatisierung und Qualitätsanspruch. Unsere Lösung: KI übernimmt Recherche und Erstentwurf, wir investieren die eingesparte Zeit in inhaltliche Veredelung mit unserem Fachwissen. So entsteht ein Multiplikator-Effekt: schneller UND besser. Entscheidend war, die Technologie als Werkzeug zu verstehen, nicht als Ersatz für menschliche Expertise.