Hamburger Immobilienmarkt

Hamburg braucht Wohnungen: Warum Neubau trotz Krise ein Schlüsselmarkt bleibt

Hamburg braucht zusätzlichen Wohnraum. Gleichzeitig ist die Entwicklung neuer Wohnungen für Projektentwicklung und Bauträgerschaft anspruchsvoller geworden. Steigende Baukosten, Finanzierungskosten und komplexe Planungsprozesse haben den Neubau in den vergangenen Jahren gebremst. Für Andreas Schramm, Geschäftsführer der Sparda Immobilien GmbH, liegt eine der größten Herausforderungen allerdings nicht allein beim verfügbaren Bauland.

Modernes Quartier am Wasser mit neuen Wohngebäuden, Baukränen im Hintergrund und einem Immobilienexperten bei der Standortbesichtigung.

07.09.2026

Nach der Beobachtung von Schramm scheitern Neubauprojekte in Hamburg selten am fehlenden Baubestand: „Wir hätten genug Grundstücke.“ Die Hürden liegen vielmehr in den langwierigen Entwicklungs- und Genehmigungsprozessen, die bei Mehrfamilienhäusern oft mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Für Bautragende bedeutet dieser Zeitverzug eine erhebliche finanzielle Belastung. Bereits während der Entwicklungsphase entstehen Kosten für Grundstücksfinanzierung, Entwürfe und Gutachten sowie weitere Vorleistungen – ohne dass bereits Wohnungen verkauft oder vermietet werden können.

Je länger diese Phase dauert, desto schwieriger wird es, Neubauprojekte wirtschaftlich zu kalkulieren.

Hamburg möchte den Wohnungsbau beschleunigen

Die Stadt hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um Bauen einfacher und schneller zu machen. Eine modernisierte Bauordnung soll unter anderem Umbauten im Bestand und Dachaufstockungen erleichtern. Auch digitale Genehmigungsverfahren sollen dazu beitragen, Prozesse zu beschleunigen.

Mit dem sogenannten Bau-Turbo möchte die Stadt ebenfalls zusätzliche Wohnungen schneller auf den Weg gebracht sehen.

Die Entwicklung zeigt: Hamburg versucht, die Rahmenbedingungen für zusätzlichen Wohnraum zu verbessern.

Warum Neubau trotzdem teuer bleibt

Schnellere Verfahren allein lösen allerdings nicht sämtliche Probleme. Neubauten müssen zahlreiche Anforderungen erfüllen – vom Schallschutz über Energieeffizienz bis hin zu Mobilität und Barrierefreiheit.

Schramm weist darauf hin, dass hohe Qualitätsstandards ihren Preis haben. Ein hochwertiger Schallschutz, moderne technische Ausstattung oder aufwendige Tiefgaragenlösungen erhöhen die Baukosten.

Für Kaufinteressierte bedeutet das: Neubauwohnungen sind nicht automatisch günstig. Dafür können sie den Vorteil bieten, dass viele der bei älteren Immobilien anfallenden Sanierungsfragen zunächst entfallen.

Neubau und Bestandsimmobilie im Vergleich

Wer eine Wohnung kaufen möchte, sollte deshalb nicht nur die Quadratmeterpreise miteinander vergleichen.

Bei einer Bestandsimmobilie können unter anderem folgende Fragen relevant sein:

  • Wie alt ist das Gebäude?
  • Wann wurden Dach, Fenster und Heizung modernisiert?
  • Welche Maßnahmen stehen an?
  • Wie hoch sind die zu erwartenden Kosten?
  • Wie ist die Energieeffizienz?

Beim Neubau verschiebt sich der Schwerpunkt stärker auf Kaufpreis, Lage, Ausstattung, Bauträger und Finanzierung.

Die Entscheidung zwischen Bestand und Neubau ist damit vor allem eine Frage des individuellen Budgets und der persönlichen Risikobereitschaft.

Sparda Immobilien ist auch im Neubau aktiv

Die Sparda Immobilien GmbH sieht den Neubau als wichtigen Bestandteil ihres Geschäfts. Das Unternehmen vermarktet Neubauprojekte und bringt dabei seine regionale Marktkenntnis mit der Verbindung zur Sparda-Bank zusammen.

Eine Besonderheit sei, so Geschäftsführer Schramm, die enge Verbindung zur Bank. Dadurch könne Sparda Immobilien Bauträger nicht nur bei der Vermarktung unterstützen, sondern auch auf ein großes Finanzierungs- und Kundennetzwerk zurückgreifen.

Nach Angaben des Unternehmens können bei geeigneten Projekten sogar Verkaufszusagen gegenüber Bautragende gegeben werden.

Warum eine starke Vertriebspartnerschaft für Bauverantwortliche wichtig ist

Für Bautragende ist die Vermarktung ein entscheidender Bestandteil der Projektentwicklung. Wohnungen müssen möglichst früh sichtbar werden und Kaufende benötigen gleichzeitig eine realistische Beratung zu Preis, Lage und Finanzierung.

Hier kann ein Makler mit regionalem Netzwerk einen wichtigen Unterschied machen – vertiefende Analysen und Informationen dazu finden Sie auf verbraucher-meldungen.de.

Sparda Immobilien greift dabei auf die Verbindung zur Sparda-Bank zurück. Im Interview wurde insbesondere das bestehende Kundennetzwerk als Vorteil hervorgehoben. Dadurch können bestimmte Immobilien potenziellen Käuferinnen und Käufern angeboten werden, bevor sie auf großen Immobilienportalen erscheinen.

Hamburgs Wohnungsmarkt bleibt auf Neubau angewiesen

Der Wohnungsneubau bleibt deshalb eine Gemeinschaftsaufgabe von Politik, Verwaltung, Projektentwicklern, Finanzierungspartnern und Vertrieb.

Entscheidend ist, vorhandenes Potenzial schneller in tatsächlichen Wohnraum umzuwandeln. Gleichzeitig müssen Geschwindigkeit, Wirtschaftlichkeit und Qualität miteinander vereinbar sein.

Sparda Immobilien als Partnerin für Neubauprojekte

Für Bautragende und Projektentwickelnde kann die Sparda Immobilien GmbH dabei interessante Partnerin sein. Das Unternehmen verbindet regionale Marktkenntnis mit Immobilienvermarktung und der Nähe zu einem genossenschaftlichen Bankinstitut.

Auch unabhängig davon wurde die Qualität des Unternehmens extern bestätigt: Die Sparda Immobilien GmbH erhielt vom Deutschen Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung diind das Siegel „TOP MAKLER“.

Für Projektentwickelnde kann gerade die Verbindung aus Vermarktung, Finanzierung und Kundenzugang interessant sein.

Fazit: Wie erfahrene Immobilienprofis Bauprojekte marktgerecht und wirtschaftlich entwickeln

Hamburg braucht weiterhin neuen Wohnraum. Gleichzeitig muss der Weg vom Grundstück zum fertigen Wohngebäude einfacher und wirtschaftlicher werden.

Professionelle Vermarktung ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Erfahrene Akteure des Immobilienmarktes können Bauplanende bereits während der Projektentwicklung unterstützen und dabei helfen, ein Neubauvorhaben frühzeitig auf die Bedürfnisse des Marktes auszurichten.

Die Sparda Immobilien GmbH versteht sich dabei als Partnerin für Bautragende, Käuferseite und Eigentümerseite. Mit ihrer regionalen Expertise, der engen Verbindung zur Sparda-Bank und dem Siegel „TOP MAKLER“ verfügt sie über ein Profil, das gerade im anspruchsvollen Neubaugeschäft interessant ist.