Bernburger Handwerksbetrieb verbindet Kälte-, Klima-, Wärme- und Elektrotechnik unter einem Dach
Bernburg (Saale) ist vom Deutschen Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (diind) als „Unternehmen der Zukunft“ ausgezeichnet worden. Gewürdigt wird damit ein regional verwurzelter Handwerksbetrieb, der klassisches Handwerk mit moderner Kälte-, Klima-, Wärme- und Elektrotechnik verbindet und dabei bewusst über die Grenzen einzelner Gewerke hinausdenkt.
Die Auszeichnung „Unternehmen der Zukunft“ richtet sich an Unternehmen, die Verantwortung, Werteorientierung und Zukunftsfähigkeit miteinander verbinden. Im Rahmen des Prüfverfahrens werden unter anderem der digitale Außenauftritt, die Tragfähigkeit und Zukunftsausrichtung des Geschäftsmodells, das Innovationspotenzial sowie das unternehmerische und regionale Engagement betrachtet.
Für Inhaber Marc Pawliczak ist die Auszeichnung vor allem eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges. Der Betrieb mit Sitz im Bernburger Ortsteil Baalberge hat sich in den vergangenen Jahren bewusst gewerkeübergreifend weiterentwickelt. Sichtbar wird diese Entwicklung bereits im Unternehmensnamen: Aus dem ursprünglichen Kälte-Klima-Service Pawliczak wurde der heutige Kälte-Klima-Elektro-Service Pawliczak.
Hinter der Namenserweiterung steht eine tatsächliche fachliche Entwicklung des Unternehmens. Kälte- und Klimaanlagen, Wärmepumpen, Lüftungstechnik und elektrotechnische Arbeiten werden heute nicht als voneinander getrennte Bereiche betrachtet, sondern als Teile eines technischen Gesamtsystems. Die Qualifikation von Marc Pawliczak als Kälteanlagenbauermeister und Ingenieur für Elektrotechnik bildet dafür die fachliche Grundlage.
Gerade diese Verbindung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Moderne Klimaanlagen können längst nicht mehr nur kühlen, sondern hocheffizient auch heizen. Wärmepumpen, Kälteanlagen, Lüftungssysteme sowie die dazugehörige Elektro-, Steuerungs- und Regelungstechnik greifen technisch immer stärker ineinander. Für Kunden bedeutet das weniger Schnittstellen, klarere Verantwortlichkeiten und einen Ansprechpartner von der Planung über die Installation bis hin zu Wartung und Service.
Kühlen und Heizen sind technisch zwei Seiten derselben Sache. Entscheidend ist heute, eine Anlage nicht isoliert zu betrachten, sondern das gesamte technische Umfeld zu verstehen
, sagt Marc Pawliczak.
Wir möchten unseren Kunden keine Standardlösung hinstellen, sondern Technik bauen, die zu ihrem tatsächlichen Bedarf passt und langfristig funktioniert. Dass dieser Weg mit der Auszeichnung ‚Unternehmen der Zukunft‘ gewürdigt wird, ist für mich vor allem eine Anerkennung für die Arbeit unseres gesamten Teams.
Zum Kundenkreis gehören private Bauherren ebenso wie Gewerbe- und Industriebetriebe. Entsprechend breit ist das Aufgabenspektrum: von der Klimatisierung einzelner Wohn-, Büro- und Geschäftsräume über Kühl- und Tiefkühltechnik bis hin zu größeren Klima- und Lüftungssystemen sowie anspruchsvollen Lösungen für Technik-, Server- und Schalträume. Auch Wärmepumpensysteme zum energieeffizienten Heizen und Kühlen gehören zum Tätigkeitsfeld.
Eine Besonderheit des Unternehmens liegt dabei in der Verbindung von Kälte-, Klima- und Elektrotechnik. Als eingetragenes Elektroinstallationsunternehmen endet die Arbeit des Betriebs nicht am elektrischen Anschluss einer Kälte-, Klima- oder Wärmepumpenanlage. Neben klassischen Elektroinstallationen übernimmt das Unternehmen auch weiterführende Arbeiten an elektrischen Anlagen, Verteilungen und Gebäudetechnik.
Auch Photovoltaikanlagen sowie die damit verbundenen elektrotechnischen Arbeiten, erforderlichen Netzanmeldungen und Abstimmungen mit den zuständigen Netzbetreibern gehören zum Tätigkeitsfeld. Dadurch kann der Betrieb auch bei komplexeren Projekten tiefer in die elektrische Infrastruktur eines Gebäudes eingreifen und Lösungen gewerkeübergreifend planen und umsetzen.
Gerade bei moderner Klima-, Wärme- und Energietechnik wird diese Verbindung immer wichtiger. Wärmepumpen, Klimaanlagen, Photovoltaik, elektrische Versorgung sowie Steuerungs- und Regelungstechnik lassen sich zunehmend nicht mehr sinnvoll voneinander trennen. Wo bei solchen Projekten häufig mehrere Fachbetriebe koordiniert werden müssen, können viele technische Schnittstellen innerhalb eines Unternehmens geplant, ausgeführt und anschließend betreut werden.
Auch bei der praktischen Umsetzung verfolgt der Betrieb diesen Ansatz. Notwendige Nebenarbeiten wie Kernbohrungen – auch durch Stahlbeton – sowie weitere für die Anlagenmontage erforderliche Arbeiten können mit eigener Technik ausgeführt werden. Dadurch lassen sich viele Projekte mit möglichst wenigen Schnittstellen zwischen verschiedenen Gewerken umsetzen.
Für Pawliczak liegt genau darin ein wesentlicher Teil der Zukunft des technischen Handwerks: unterschiedliche Fachbereiche miteinander zu verbinden und gleichzeitig die handwerkliche Qualität nicht aus den Augen zu verlieren. Neue Kältemittel, steigende Anforderungen an Energieeffizienz, Wärmepumpen, Photovoltaik und eine zunehmend vernetzte Gebäudetechnik sorgen dafür, dass gewerkeübergreifendes Fachwissen immer wichtiger wird.
Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die kontinuierliche Weiterbildung des Teams. Denn mit der technischen Entwicklung verändern sich nicht nur Anlagen und Komponenten, sondern auch die Anforderungen an Planung, Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Service. Zukunftsfähigkeit bedeutet für den Betrieb deshalb nicht, jedem technischen Trend zu folgen, sondern neue Technik fachlich zu bewerten und dort einzusetzen, wo sie für den jeweiligen Kunden einen tatsächlichen Nutzen bringt.
Mit der Auszeichnung „Unternehmen der Zukunft“ sieht sich Kälte-Klima-Elektro-Service Pawliczak deshalb vor allem in seinem bisherigen Weg bestätigt: bewährtes Handwerk mit moderner Technik zu verbinden, Verantwortung für möglichst viele Bereiche eines Projektes selbst zu übernehmen und Anlagen nicht nur zu installieren, sondern Kunden langfristig technisch zu begleiten.
