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Leadec-CEO Markus Glaser-Gallion: Warum sich die Zukunft der Industrie in der Fabrik entscheidet

Elektromobilität, KI und Nachhaltigkeit verändern die Industrie. Doch neue Technologien und Strategien entfalten ihren Nutzen erst, wenn sie im Produktionsalltag funktionieren. Industrieservice-Anbieter wie die Leadec-Gruppe spielen dabei eine wichtige Rolle – und werden für die Wettbewerbsfähigkeit industrieller Standorte immer relevanter.

Porträtfoto von Markus Glaser-Gallion

19.10.2026

Wenn über die Zukunft der Industrie gesprochen wird, geht es meist um große Themen: Elektromobilität, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Klimaneutralität. Doch zwischen ambitionierten Strategien und einer tatsächlich veränderten Produktion liegt eine entscheidende Hürde: die Umsetzung. Denn ob eine Fabrik effizienter, digitaler und nachhaltiger wird, entscheidet sich nicht allein in Vorstandsetagen. Es kommt darauf an, was direkt an den Maschinen und Produktionsanlagen passiert.

Genau hier setzen Industrieservices an. Die Leadec-Gruppe aus Stuttgart sorgt dafür, dass Produktionsanlagen zuverlässig funktionieren, technische Prozesse optimiert und Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Damit übernimmt das Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Transformation der Industrie: Es hilft dabei, technologische und organisatorische Veränderungen in den laufenden Betrieb zu integrieren.

Vom Automobilwerk zum globalen Industrieservice

Leadec ist seit den 1960er-Jahren in der Industrie tätig und hat seine Wurzeln in der Automobilbranche. Zu den Kunden zählen unter anderem Volkswagen und Mercedes-Benz. Das über Jahrzehnte aufgebaute Know-how überträgt das Unternehmen zunehmend auf weitere Branchen, darunter Logistik, Konsumgüter und Luftfahrt.

Heute beschäftigt die Gruppe weltweit rund 23.000 Menschen. An ihrer Spitze steht Markus Glaser-Gallion als Vorsitzender der Geschäftsführung. Sein Unternehmen bewegt sich an einer Schnittstelle, die für die industrielle Transformation entscheidend ist: zwischen Technologie, Produktion und den Menschen, die beides im Alltag zusammenbringen.

Denn Industrieservice bedeutet längst mehr als Wartung und Instandhaltung. Wenn Anlagen digitaler und Produktionsprozesse komplexer werden, gewinnen Datenanalyse, technisches Prozesswissen und die Fähigkeit zur schnellen Problemlösung an Bedeutung. Wer Produktionsabläufe aus nächster Nähe kennt, kann Schwachstellen identifizieren und dazu beitragen, Effizienz und Anlagenverfügbarkeit zu verbessern.

KI, Nachhaltigkeit und der Faktor Mensch

Künstliche Intelligenz und die intelligente Nutzung von Daten eröffnen neue Möglichkeiten, Produktionsprozesse zu optimieren und Wartungsmaßnahmen gezielter zu planen. Doch der Nutzen entsteht nicht automatisch: Neue Technologien müssen in bestehende Abläufe integriert werden und sich unter realen Produktionsbedingungen bewähren.

Auch Nachhaltigkeit entscheidet sich häufig im Detail – etwa beim Energie- und Ressourceneinsatz oder bei der Optimierung technischer Prozesse. Industrieservice-Anbieter können hier einen Beitrag leisten, weil sie unmittelbar in den Betrieb eingebunden sind und die konkreten Anforderungen vor Ort kennen.

Gleichzeitig bleibt der Mensch ein zentraler Erfolgsfaktor. Leadec versteht sich selbst als „People Business“. Gerade angesichts des Fachkräftemangels kommt es darauf an, vorhandenes Know-how gezielt einzusetzen, Mitarbeitende für neue Aufgaben zu qualifizieren und Veränderungen möglichst schnell umzusetzen. Technologische Kompetenz allein reicht dafür nicht aus. Entscheidend ist, dass aus neuen Möglichkeiten praktische Lösungen werden.

Wie sieht die Fabrik der Zukunft aus?

In den kommenden fünf bis zehn Jahren dürfte sich die industrielle Produktion weiter verändern. KI, Automatisierung und datenbasierte Prozesse werden an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig bleiben zuverlässige Anlagen, qualifizierte Beschäftigte und effiziente Abläufe entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit.

Wie Leadec diesen Wandel begleitet, welche Chancen Glaser-Gallion in KI und Digitalisierung sieht und warum Geschwindigkeit bei der Umsetzung zum Wettbewerbsvorteil werden kann, darüber spricht der CEO in einer neuen Ausgabe unseres Business-Talks. Auch seine persönliche Perspektive auf die Zukunft der Industrie kommt dabei zur Sprache.

Das vollständige Gespräch mit Markus Glaser-Gallion finden Sie hier: